AMD mit Rekordzahlen
Der Chip-Gigant AMD (NASDAQ:AMD) hat mit seinen jüngsten Quartalszahlen einmal mehr eindrucksvoll bewiesen, dass er zu den Hauptprofiteuren des KI- und Rechenzentrums-Booms gehört. Mit einem Rekordumsatz von 7,7 Milliarden US-Dollar im vierten Quartal 2024 und einer auf Non-GAAP-Basis ermittelten operativen Marge von 54 % setzt das Unternehmen seinen atemberaubenden Wachstumskurs fort.
Ein Jahr der Superlative
Im gesamten Jahr 2024 erwirtschaftete AMD einen Umsatz von 25,8 Milliarden US-Dollar – ein neuer Rekord. Die operative Marge von 53 % (Non-GAAP) sowie ein Nettogewinn von 5,4 Milliarden US-Dollar unterstreichen die herausragende Profitabilität des Konzerns. „2024 war ein transformatives Jahr für AMD“, kommentierte CEO Dr. Lisa Su. Besonders das florierende Datacenter-Segment trug mit einer Umsatzverdopplung auf 12,6 Milliarden US-Dollar massgeblich zu diesem Erfolg bei.
KI treibt die Nachfrage an
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die Investitionen in High-Performance-Computing (HPC) und KI zeigen Wirkung. AMDs Instinct MI300X-GPUs sind für die rasant wachsende Nachfrage nach KI-Trainingshardware entscheidend. So hat Meta ausschliesslich die MI300X-GPUs für den Betrieb von ihrem Llama-Modell genutzt. Zudem setzen auch Microsoft, IBM, Vultr und Aleph Alpha auf AMDs Lösungen, um ihre KI-Infrastrukturen zu skalieren. Die strategische Partnerschaft mit Fujitsu untermauert das Engagement für nachhaltige Rechenleistung.
Segmentanalyse: Wo AMD brilliert – und wo nicht
- Datacenter-Segment: Mit 3,9 Milliarden US-Dollar Umsatz allein im vierten Quartal legte dieses Segment um beeindruckende 69 % im Vergleich zum Vorjahr zu.
- Client-Segment: Die Ryzen-Prozessoren sorgen für einen Umsatzsprung von 58 % auf 2,3 Milliarden US-Dollar.
- Gaming-Segment: Hier verzeichnet AMD einen Rückgang von 59 % auf 563 Millionen US-Dollar, da die Nachfrage nach semi-custom Chips sinkt.
- Embedded-Segment: Mit 923 Millionen US-Dollar Umsatz und einem Rückgang von 13 % bleibt dieses Segment schwankend.
Ausblick: Wachstumskurs geht weiter
Der Blick in die Zukunft bleibt vielversprechend. Für das erste Quartal 2025 erwartet AMD einen Umsatz von rund 7,1 Milliarden US-Dollar und eine Non-GAAP-Bruttomarge von 54 %. Angesichts der starken Nachfrage nach KI- und HPC-Lösungen sowie den vielversprechenden Partnerschaften scheint AMD bestens positioniert, um das Momentum weiter zu nutzen.
Fazit: AMD bleibt auf der Überholspur
AMDs beeindruckende Zahlen belegen: Das Unternehmen ist ein zentraler Player in der KI-Revolution. Trotz Herausforderungen im Gaming- und Embedded-Segment bleibt der Konzern eine der spannendsten Wachstumsstories der Tech-Welt. Anleger dürften weiterhin gespannt auf die kommenden Quartale blicken – denn der KI-Boom hat gerade erst begonnen.
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